Tipps zum Hausprospekt

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Hausprospekte für Ferienhäuser Ferienhausvermarktung
Hausprospekte für Ferienhäuser Ferienhausvermarktung

Wir bewegen uns zwar immer mehr im Internet, doch Offlinewerbung ist nicht “ganz” tot. Man glaubt es kaum, aber nicht nur für Menschen die ganz auf das Internet verzichten oder die ältere Generation, für die es einfach nicht wichtig ist online zu sein, macht ein Hausprospekt Sinn. So kann und sollte ein Hausprospekt die Onlinevermarktung unterstützen. Doch wie gestalten Sie ein Hausprospekt richtig? Hier geben wir Ihnen einige hilfreiche Tipps.

mehr bilder als text

Genau wie auf der Homepage, sollten Sie versuchen in Ihrem Prospekt grundsätzlich mehr Platz für Bilder einzuplanen, als für Text. Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte. Das ist besonders in einer Branche der Fall, wo wir mit Emotionen arbeiten. Doch wo bekommen Sie gute Bilder her?

Gute Bilderquellen:

  • Fotolia – hier zahlen Sie für gute Fotos kleines Geld
  • Pixabay – gratis Bilder, oftmals ausreichend aber nicht ganz so gut
  • Getty Image – sehr hochwertig, sehr viel Auswahl, teilweise recht teuer
  • Shutterstock – 25 Bilder gibt es schon für 179,00 Euro
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Bilder vom Fotografen:

Sie möchten eigene Bilder von Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung durch einen Profi machen lassen? Gute Idee. Unser Tipp: Machen Sie einen Preis für vier Sessions aus. Nicht nur einen. Fragen Sie an, ob der Fotograf einen Sonderpreis macht, wenn er zu jeder Saisonzeit einmal vorbei kommt und Ihnen saisonale Bilder schießen kann. Oftmals wird es dadurch günstiger. Rechnen Sie mit 100,00 bis 250,00 Euro pro Termin und ca. 10,00 Euro pro Bild, wobei meistens ein Mindestpaket von 20 Bildern abgenommen werden muss. Sonst rechnet es sich nicht für den Profi. Tagessätze reichen von 300,00 Euro bis unendlich für 3-4 Stunden mit Paketen von 20-50 Bildern. Auch das kann interessant sein, wenn neben dem Ferienhaus auch Fotos der Umgebung gemacht werden sollen.

die basics sind:

Je nachdem wieviel Platz Sie auf dem Flyer haben und für welches Format Sie sich entscheiden, es gibt einige Dinge die immer drauf sein müssen. Man mag es fast gar nicht sagen, aber es gibt sie wirklich. Die Flyer ohne Anschrift und Telefonnummer. Das sollte drauf sein:

  • Name der Unterkunft, sofern Sie Ihrem Ferienhaus einen Namen geben
  • Adresse der Unterkunft (GPS Daten?, Infos für das Navi?)
  • Rufnummer für Reservierungen und ggf. Ihre private Handynummer
  • Internetadresse ggf. mit QR Code und eine Emailadresse
  • Sofern Sie mit einer Agentur zusammen arbeiten, auch ggf. diese Daten

Halten Sie diese Daten übersichtlich. Packen Sie sie grafisch in eine Box oder hinterlegen Sie sie mit einer Farbe, damit es sich vom Rest abhebt.

Und es muss nicht immer die letzte Seite sein. Sie können es auch mitten drin unterbringen. Hauptsache es wird gefunden.

haben sie format?

Sofern Sie nicht planen, Ihr Hausprospekt als Massenmailing an tausende potenzielle Kunden zu versenden, müssen Sie nicht zwangsläufig DIN A4 gefalzt auf DIN lang verwenden. Das ist zwar das häufigste Modell, aber ehrlich: ist es nicht auch ein wenig langweilig? Warum nicht groß? Warum nicht quadratisch? Groß und quadratisch? Die gängigen Onlinedruckereien bieten mittlerweile eine Reihe von Druckvorlagen an, wo man mit wenigen Klicks Bilder und Inhalte hochladen kann. Und es müssen nicht immer 10.000 Prospekte sein. Mittlerweile kann man sogar 500 Stück schon recht günstig bekommen. Und wann versenden Sie schon mal ein Hausprospekt? Die paar Male darf es dann ruhig 1,45 Euro Porto kosten und 1,00 Euro pro Prospekt.

Hier einige Druckerei Empfehlungen:

  • Flyeralarm – unser Favorit
  • Die Druckerei
  • Wir machen Druck
  • Vistaprint

Und dann noch ein Wort zur Papierqualität.

Sie haben nur einen ersten Eindruck. Der potentielle Gast soll “ein Gefühl” für Ihr Haus bekommen. Und mit dem Fachbegriff “Haptik” kommt genau das dabei rum. Das Gefühl für das Papier. Wählen Sie also kein 135 q/qm Billigpapier aus, nur weil es 20,00 Euro günstiger ist. Nehmen Sie 170 oder 250 q/qm. Hier gilt: je größer das Format, desto stärker das Papier. Es macht eben einen besseren Eindruck.

AIDA – mehr als ein schiff

In der Werbeindustrie steht AIDA für:

  • A – Attention (Aufmerksamkeit erhalten)
  • I – Interest (Interesse wecken)
  • D – Desire (Wünsche freilegen)
  • A -Action (zu einer Handlung auffordern)

Bauen Sie Ihr Hausprospekt so auf, das Sie beim lesen des Prospekts diese Reihenfolge einhalten. Die erste Seite (Ihre Titelseite) darf ruhig etwas reißerisches haben. Nicht nur ein Bild von Aussen mit dem Namen der Unterkunft. Sie haben viele Familien? Warum nicht ein Imagebild eines frech in die Kamera schauenden Mädchens mit dem Spruch: “Mal sehen ob ich Mama und Papa hierhin mitnehme?”. Witzig und Zielgruppengerecht.

Beschreiben Sie dann kurz die Umgebung und wo Sie mit Ihrer Unterkunft sind. Nennen Sie ein paar Gründe, warum man gerade hier und bei Ihnen wohnen sollte. Hier darf es noch leicht technisch wirken. Binden Sie Landkarten oder Fotos aus der Vogelperspektive ein, die evtl. zeigen, wie dicht Sie am Strand sind. Auch Grafiken vom Grundriss in Farbe machen sich hier gut.

Im nächsten Schritt müssen Sie emotionaler werden. Bilder, Text und Farben müssen nun das Gefühl vermitteln: hier will ich auch sein. Fotos von glücklichen Menschen, spielenden Kindern, romantischen Päarchen. Ganz nachdem was Ihre Zielgruppe ist. Je emotionaler Sie hier “argumentieren”, desto besser.

Und abschließend brauchen Sie einen Grund, warum der potenzielle Gast sich bei Ihnen melden soll. Entweder Sie geben ein Sonderangebot heraus, das es nur in diesem Prospekt gibt, oder Sie binden einen Code ein, mitdem online (oder telefonisch) ein spezieller Nachlass gewährt werden wird. Einen Nachlass, den nicht jeder bekommt und der natürlich zeitlich begrenzt ist (was denn sonst).

offline – online?

In der Regel haben nur sehr wenige Menschen kein Internet. Darum sollten Sie versuchen, dieses offline-Medium zumindest ansatzweise dafür zu nutzen, online für “Traffic” zu sorgen. Binden Sie im Text des Hausprospekts kleine Icons ein. Immer dann wenn ein solches Online-Icon im Text steht, findet sich daneben, darunter oder am Ende der Seite ein so genannter “sprechender Link” für weitere Infos, die es eben nur online gibt. Beispiel:

Sie schreiben im Text, wie reichhaltig Ihre Küche ausgestattet ist. Am Ende des Satzes taucht ein Icon auf und zeigt folgenden Link: “www.musterfewo.eu/kuchenausstattung” mit dem Hinweis: Weitere Infos zu unserer Küchenausstattung finden Sie online. Besonders gut macht es sich, wenn Sie online Videos oder virtuelle Rundgänge anbieten. Sie können aber auch irgendwo einen Eyecatcher anbringen, der generell auf Ihre Homepage verweist und sich immer wieder wie ein roter Faden durch das Prospekt zieht.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten das gute alte Printmedium so einzubinden, das es auch für die Onlinevermarktung gut sein kann.

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