Sie haben sich die Mühe gemacht und eine eigene Homepage erstellt. Damit sind Sie vielen Vermietern einen riesigen Schritt voraus. Viele verlassen sich auf Portale, bewerben eher deren Angebote und weniger die eigenen Inhalte. Dabei bietet eine eigene Homepage so viel Möglichkeiten.

Aber es kostet auch Zeit und Geld, technisches Verständnis oder eine gute Agentur, die sich samt Änderungen um alles kümmert. Daher lassen es viele Vermieter entweder sein, oder haben eher einfach gestrickte Webseiten. Doch was macht eine gute Homepage aus?

  • Gutes Design – ansprechend gestaltet
  • Schnell und gut programmiert
  • …und Buchbarkeit

Was nützt Ihnen eine eigene Homepage, wenn man bei Ihnen auf Ihrer Seite nicht buchen kann? Anfragen per Email? Anfragen per Telefon? Sicherlich war das mal angesagt. Heute möchte man Verfügbarkeiten online sehen und bei Interesse buchen.

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Wenn Sie sich all diese Mühe gemacht haben, oder das entsprechende Kleingeld für eine gut programmierte Seite ausgegeben haben, geht es an die Bewerbung. Nochmals: kann man bei Ihnen nicht auf der Seite buchen, lesen Sie nicht weiter. Es wäre (Ihre) Zeitverschwendung. Sie würden all diese Maßnahmen umsetzen, um Besucher auf Ihre Seite zu „locken“ und dann würden sie wieder abspringen, weil man dort nicht buchen kann. Sie brauchen auch nicht weiterlesen, wenn Sie all diese Ideen umsetzen wollen, um Besucher auf Ihre (nein: deren) Seite eines Portals, wie z.B. Traum-Ferienwohnung.de zu bringen. Sie bewerben im Endeffekt deren Portal. Auch dann, wenn Sie dort eine „eigene“ Seite haben.

Aber Schluss der Schwarzmalerei. Sie haben eine eigene (gute) Seite mit direkter Buchbarkeit und wollen nun mehr Besucher. Gut so! Hier kommen endlich die Tipps dazu.

Traffic durch Social Media

Sie kennen Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest, YouTube, LinkedIn und Xing? Wenn nicht, sollten Sie sich zuerst einmal mit diesen Seiten beschäftigen. Facebook und Instagram sind neben YouTube die drei wichtigsten sozialen Kanäle für Sie.

Sie können auf verschiedenen Wegen auf sich aufmerksam machen. Sie könnten Videos hochladen, Geschichten per „Posts“ erzählen und Bilder über sich als Gastgeber, über Ihre Wohnung/Haus oder die Region einstellen. Diese Form der Werbung nennt sich Content Marketing. Und wenn Sie es auf den sozialen Medien machen, ist es eben auch Social Media Marketing.

Sie können aber auch Werbung schalten und so z.B. Ihre Facebook Fanpage bewerben. Eine eigene Seite die mit Ihrem persönlichen Profil verknüpft ist und der Bewerbung Ihrer Immobilie dient. Auch hier sollten Sie sich mit den entsprechenden Möglichkeiten die geboten werden vertraut machen.

Immer wichtiger wird die Werbung auf beruflichen Portalen. War es noch vor drei oder vier Jahren unangebracht, sich über sein berufliches Profil hinaus bei LinkedIn oder Xing darzustellen, nutzen heute immer mehr Menschen auch diese Portale für andere Dinge. Warum also nicht einen Bericht schreiben, wie man neben seinem Beruf als kaufmännische Angestellte leidenschaftliche Vermieterin einer kleinen Ferienwohnug auf Ibiza ist?

Traffic durch Content Marketing

Die beiden oben angesprochenen Möglichkeiten, durch Posts für sich zu werben ist eine Form des Content Marketings. Diese Form zielt darauf ab, durch gute und informative Inhalte auf sich und sein Leistungsangebot aufmerksam zu machen. Wir sprachen schon darüber, wie sinnvoll es sein kann, einen eigenen Blog auf seiner Homepage zu installieren. Sie können so von den vielen Vorteilen Ihrer Unterkunft berichten. Eine schöne Möglichkeit wäre es, eine Art Tagebuch des Hauses zu entwerfen. Das Haus erzählt in der Ich-Form von sich selbst. Wie es im Winter eingeschneit wurde und sich seine Besucher den wohlig warmen Kamin anmachten. Die passenden Bilder laden Sie dann noch auf Pinterest und Instagram hoch und schon haben Sie wieder eine Verbindung zu den sozialen Medien.

Content Marketiung hört aber nicht beim geschriebenen Wort auf. Immer mehr im Trend sind Potcasts. Das gesprochene Wort, gesprochen von den Gastgebern selbst, hat eben etwas ganz eigenes. Wie hört sich der Gastgeber an? Angenehm? Freundlich? Warmherzig? Erzählt er oder sie mit Leidenschaft? All das hört man raus, wenn man sich einen Potcast anhört. Wer möchte nicht bei einer netten Stimme buchen?

Um Besucher auf sich und die Ferienimmobilie aufmerksam zu machen, müssen die Inhalte von Bedeutung sein. Sie sollten einen Mehrwert haben und dem Besucher der Seite weiter bringen. Warum also nicht einen Artikel mit Vergleichen schreiben. Es gibt 10 Cafés in einem Umkreis von 10 Kilometern rund um Ihre Ferienwohnung? Besuchen Sie diese, schreiben Sie einen Vergleichsartikel und empfehlen Sie die drei besten Cafés.

Eine weitere Möglichlichkeit ist es, sich mit anderen cleveren Gastgebern zusammen zu tun, die ähnlich wie Sie „bloggen“. Bieten Sie unter Kollegen einen Gastartikel an. Empfehlen Sie sich gegenseitig und profitieren Sie beide von den Urlaubern des jeweils anderen. Und abschließend sind Ratgeber gern gesehene Trafficgenerators. Was sucht ein Urlauber für Ihren Urlaubsort? Wonach „googelt“ er? Wahrscheinlich nach guten Angeboten. Eventuell für Kinder? Schreiben Sie einen kleinen Ratgeber, welche Tipps Sie als Vermieter für einen Urlaubsgast haben, wenn er mit seiner Familie in Ihre Region kommt. Sollte er z.B. Wattschuhe vor Ort kaufen oder lieber Gummistiefel mitbringen wenn er an die Nordsee fährt? Wie sieht es mit Skiausrüstung aus? Oder ein kleiner Ratgeber für die Reiseapotheke mit einer Auflistung aller Ärtze vor Ort? Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Content Marketing ziehlt immer darauf ab, durch Informationen an neue Gäste zu gelangen, die ohne diese Infos nie auf Sie aufmerksam geworden wären. Das kann man alles selbst machen, oder eine Agentur beauftragen.

Traffic durch Suchmaschinen-Optimierung

Google ist die Nummer 1 bei Suchmaschinen. Wenn Sie Ihre Seite nicht darauf eingestellt haben, werden Sie es schwer haben, organischen Traffic zu erhalten. Organischer Traffic? Ach ja. So nennt man die Besucher, die ohne dafür gezahlt zu haben über Suchmaschinen oder direkt auf Ihre Seiten kommen.

Was sind die wichtigsten Dinge, die Sie wissen und beachten sollten? Bitte beachten Sie, das dies weniger als 0,1% des Wissens darstellt, das man über dieses Thema wissen sollte. Aber wenn Sie diese kleinen Tipps beherzigen, werden Sie zumindest nicht auf Seite 10 landen.

Fakt Nr. 1: Google rankt keine Domains, Google rankt Inhalte

Das bedeutet im Umkehrschluss: Ihre super tolle Wunderdomain: www.meintrauferienhaus-am-Matterhorn.de oder dergleichen, hätte auch vollkommen anders lauten können, solange das entsprechende Keyword zumindest einmal darin vorkommt. Unser Tipp: Kurze Domain mit Ortsangabe. Nicht „Ferienhaus-Meyerhoff-Ostsee“, lieber „Ferienhaus-Boltenhagen“.

Fakt Nr. 2: Google rankt nach Relevanz

Google hat Milliarden Suchanfragen jeden Tag. Immer wieder muss Google entscheiden, ob das Suchergebnis das wirklich beste und zutreffendste Ergebnis für diese Suchangfrage darstellt. Früher konnte man durch hundert gleiche Keywords auf der Seite Google noch überlisten. Heute ist Google schlau. Google weiß genau, ob Ihre Seite für diese Suche wichtig ist, oder eben nicht. Je weiter hinten Sie laden, desto unwichtiger war Ihre Seite für die entsprechende Suchanfragen.

Fakt Nr. 3: Google mag Links von aussen

Google bewertet viele externe Links positiv, solange die Links von Seiten kommen, die für Google einen Sinn zu Ihrer Seite ergeben. Ein Link vom Schweinezuchtverein macht für Google (und wahrscheinlich für einen Urlauber) wenig Sinn und wird gar nicht oder sogar negativ bewertet. Wenn jedoch ein Urlaubsportal auf ihre Seite verweist, ist das schon mal nicht verkehrt.

Allgemeine Tipps zur Optimierung

Auch heute noch misst Google bestimmten Faktoren eine Wichtigkeit bei. So sollten Sie darauf achten, jeder Seite einen eindeutigen Titel zu geben. Sie sollten eine vernünftige Keyworddichte im Text haben (maximal 5%). Zudem sollten Ihre Metabeschreibungen stimmig sein, denn das wird unterhalb des Suchergebnisses bei Google angezeigt. Auch Bilder sollten für Google lesbar sein. Also mit ordentlichem Titel und Beschreibung versehen werden.

In den letzten beiden Jahren hat Google zudem vermerkt auf Ladezeiten und die Möglichkeit geachtet, das die Seiten „responsive“ sind. Also unabhängig von dem Endgerät richtig angezeigt werden.

Traffic durch bezahlte Onlinewerbung

Wie bereits oben beschrieben, haben Sie die Möglichkeit, durch bezahlte Anzeigen auf Portalen wie Facebook oder Suchmaschinen wie Google oder Bing auf sich aufmerksam zu machen. Hierbei ist es immer eine einfache Rechnung. Zahlen Sie lieber 10-25% Provision oder lieber einen Festbetrag. Je besser Ihre Seite einen einmal „eingefangenen“ Besucher zu einem bezahlten Urlauber macht (Onlinebuchbarkeit), desto eher wird sich ein fester Betrag für Sie rechnen.

Absprungrate, Navigation über die Seite, Bezahlvarianten und viele weitere Faktoren spielen da eine Rolle. Mittlerweile bieten aber viele Anbieter technisch optimierte Lösungen an, die vielfach nur noch per Link auf die eigene Seite eingebaut werden müssen.

Doch welche Möglichkeiten haben Sie genau?

Facebook-Werbung

Facebook bietet eine Reihe von Möglichkeiten an. Unser Tipp: machen Sie sich mit Facebook vertraut. Facebook bietet dazu eine ganze Reihe von eigenen Schulungsunterlagen an. Oder schalten Sie eine Onlineagentur ein, die wissen wie es geht. Wichtig zu wissen ist nur, das es bei Facebook immer zuerst darum geht, Menschen über eine Fanpage an sich zu binden, viele „Likes“ zu bekommen und im zweiten Schritt den Verkaufsprozess zu starten.

Google Werbung

Sie alle haben Sie schon gesehen: die ersten drei Einträge oben und meist die beiden letzten unten auf der Seite. Dazu die Werbung rechts am Rand. Diese Flächen (Einträge) verkauft Google und macht Milliarden damit. Viel wichtiger ist aber: es lohnt sich für die Werbenden. Diese machen nähmlich noch sehr viel mehr Geld damit, oben bei Google gelistet zu sein.

Im Grunde legen Sie eine Reihe von Suchwörtern oder ganze Fragen fest. Fragen und Suchbegriffe, die Urlauber eintippen, wenn sie in Ihrer Region Urlaub machen. Und wenn Sie diese Wörter oder Fragen haben wollen, also oben gelistet werden, wenn man diese bei Google eintippt, müssen Sie dafür bezahlen. Das können wenige Cents sein oder mehrere Euros pro Klick.

Lohnt sich das für eine Ferienwohnung? Das kommt ganz auf das Ziel an. Wenn Sie die Nebensaison bewerben wollen, ein tolles Angebot haben und Probleme dieses Angebot an Ihre Zielgruppe zu bringen, dann ja. Auch hier müssen Sie sich mit dem Thema befassen oder Fachleute ins Boot holen. Aber möglich ist es auf jeden Fall.

Bannerwerbung auf Nischenseiten

Was die „Großen“ können, können Sie schon lange. Die Rede ist von Bannerwerbung. Sicherlich ist es Budgettechnisch Selbstmord auf der Startseite von Spiegel-Online für Ihre Ferienwohnung im Harz zu werben. Aber warum nicht auf der Homepage eines lokalen Bergführers? Oder der Seite eines lokalen Portals? Meistens werden diese Seiten von Privatpersonen oder kleinen Firmen betrieben, die nichts gegen 100,- Euro im Jahr haben. Ein gut gemachter Banner an der richtigen Stelle kann neue Kundengruppen erreichen. Möglicherweise tauschen Sie auch einen Banner mit einem anderen Anbieter aus und zahlen beide nichts dafür?

Wenn Sie den Banner mit Ihrer Seite verlinken und technisch darauf achten, diesen auch zu „tracken“, also nachvollziehbar zu machen, dann sehen Sie nach kurzer Zeit, ob sich das Investment gelohnt hat. Bei kleinen Nischenseiten sollten Sie immer für ein Jahr verhandeln. Dann haben Sie saisonale Schwankungen ausgeglichen und ein gutes Bild.

Unser Tipp: Denken Sie bei Nischenseiten ruhig ein wenig weiter. Gehen Sie im Kopf durch, welche Seiten Ihr perfekter Urlaubsgast wohl so besucht. Dies muss nicht immer nur eine Seite in der Region sein. Sie haben ein Ferienhaus in den Bergen? In der Nähe ist eine Skiabfahrt? Warum dann nicht Ausschau halten nach Nischenseiten die Skizubehör testen und Kaufempfehlungen abgeben? Wer sich auf einer Seite Testberichte über die besten Skis für Kinder informiert, möchte diese wahrscheinlich im Urlaub nutzen. Fragen Sie dort nach einem Banner und optimieren Sie diesen auf genau diese Zielgruppe.

Offline-Marketing für mehr Online Traffic

Abschließend sollte im Marketingmix nicht vergessen werden, das man auch durch Offlinewerbung Interessenten zu sich auf seine Seite holen kann.

Gut gemachte Flyer die thematisch bestimmte Probleme behandeln und die Lösung auf Ihrem Ferienhaus-Blog präsentieren, sind ein spannender Weg für mehr Onlinebesucher. Oder kennen Sie einen Flyer, der in Ihrem Ort (der Ferienimmobilie) ausliegt und folgenden Aufmacher hat: „Wie Sie beim nächsten Urlaub Fußpilz in Ihrer Unterkunft vermeiden“.

Sie sollen jetzt nicht andere Vermieter denunzieren oder schlecht machen. Aber wenn Sie die Endreinigung z.B. von einer Firma machen lassen und Sie diese auf bestimmte Reinigungsprozesse hin verpflichtet haben, könnte dies ein guter Artikel werden. Und ein guter Grund bei Ihnen zu buchen.

Viele Vermieter überlassen die Endreinigung des Gästen. Dies liegt u.a. an der Rechtslage. Wenn Sie dies extra berechnen wollen, müssen Sie den Gästen die Chance auf eine eigene Reinigung ermöglichen. Dies können Sie nur umgehen, wenn Sie dies im Tagespreis inkludiert haben und es daraus dann bezahlen. Vermieter scheuen sich, weil es den vergleichbaren Preis anhebt. Auf der anderen Seite haben Sie ein Verkaufsargument. Kein Fußpilz bei Ihnen, denn die Fremdfirma nutzt das „XYZ-Verfahren“ zur hygienisch einwandfreien Behandlung gegen das „ABC-Bakteriums“. Ein entsprechender Flyer sorgt bestimmt für Aufsehen und Onlinebesucher.

Sie sehen, auch mit Offline Werbemitteln kann man online einiges erreichen. Unser Tipp: fragen Sie bei der örtlichen Kurverwaltung oder dem Tourismusverein mal nach, ob diese auf Messen gehen. Wenn möglich, nehmen Sie sich die Zeit und stellen Sie sich (wenn es erlaubt wird) mit an den Stand. Sie erhalten nicht nur einen guten Eindruck der Leute die sich über Ihre Region informieren. Sie können auf diese Weise auch direkt für Ihre Unterkunft werben. Verteilen Sie aber keine Prospekte. Information tötet in diesem Falle die Neugier. Verteilen Sie etwas mit Ihrer Internetadressen drauf. Etwas das den Besucher dazu verleitet Ihre Seite am Ende des Tages unbedingt Zuhause noch besuchen zu wollen. Ein spezieller Messeflyer mit einem Angebot das nur während der Messetage gültig ist, wäre ein guter Ansatz.

2.100 Wörter weiter hoffen wir, das Ihnen dieser Artikel geholfen hat, einen ersten Eindruck von den vielen Möglichkeiten zu bekommen. Diese Themen werden in der Zukunft im Detail nochmals nacheinander beleutet und mit Tipps hier vorgestellt. Besuchen Sie uns daher regelmäßig und markieren Sie uns unter Ihren Lesezeichen.

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