Die 3 häufigsten Inseratsfehler

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3 Fehler vermeiden beim Inserat - Ferienhausvermarktung.de
3 Fehler vermeiden beim Inserat - Ferienhausvermarktung.de

Sie planen die Inseration Ihrer Immobilie in einer oder mehr Portalen oder möchten Ihr bestehendes Inserat überprüfen? Dann haben wir hier die TOP 3 Fehler, die immer wieder gemacht werden für Sie samt Lösung aufgeführt.

Warum überhaupt einen Augenmerk auf das eigene Inserat legen? Meist kommen diese Portale doch eh mit einem standardisierten Formular daher. Was soll man sich da Gedanken machen, könnten Sie sich denken. Aber weit gefehlt. Portale gibt es reichlich und Inserate innerhalb dieser Portale gehen in die Millionen. Selbst kleine Portale haben hunderte, wenn nicht tausende Inserate. Wenn Sie sich nicht abheben, gehen Sie unter.

Nehmen Sie sich Zeit und überprüfen Sie mindestens einmal pro Jahr Ihr Inserat in den einzelnen Portalen. Halten Sie das Inserat aktuell. Einige Portale platzieren aktuallisierte Inserate weiter oben und weniger aktuelle Inserate fallen nach und nach runter.

Hier die drei Fehler in der Übersicht:

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1.) Preise stimmen nicht mehr

2.) Bilder sind nicht mehr aktuell

3.) Details sind falsch oder zu wenige hinterlegt

Die Preise stimmen nicht mehr

Im modernen Gastgebermarketing sind Preise ein wichtiges Instrument, um die Nachfrage zu steuern. Oft werden Preise innerhalb eines kurzen Zeitraums der Nachfrage angepasst. Lange sollte es her sein, auch für Ferienhaus- und Ferienwohnungsvermieter, das man einmal einen Preis festlegt und dieser das ganze Jahr über gilt. Das grenzt ja schon fast an Honeckers sozialer Marktwirtschaft.

Überdenken Sie daher drei bis viermal im Jahr Ihre Preise. Orientieren Sie sich gern an der Konkurrenz (sofern Sie diese vorher als solche definiert haben) und bleiben Sie konkurrenzfähig. Lassen Sie sich aber nicht von den Preisen der Mitbewerber ablenken. Kalkulieren Sie Ihren Mindestpreis und preisen Sie die entsprechende Nachfrage mit ein.

Wenn Sie dies machen, werden Sie feststellen, das Sie mehr als einen oder zwei Preise haben. Es gibt tatsächlich mehr als Haupt- und Nebensaison. All dies muss sich in den Inseraten auf den von Ihnen bespielten Portalen natürlich wieder finden.

Bilder sind nicht mehr aktuell

Bevor wir auf die Aktualität der Bilder an sich eingehen, lassen Sie uns nochmals eine Lanze für professioneller Fotos brechen. Sie stehen im direkten Wettbewerb mit hunderten oder tausenden Unterkünften und haben nur ein einziges Sinnesorgan, das Sie nutzen können: das Auge. Findet das Auge des Kunden nicht das passende Bild, findet das Hirn des Kunden auch Ihre Immobilie nicht. So einfach ist das.

Sie wollen mit Ihrer Ferienimmobilie Geld verdienen. Sie wollen eine gute Auslastung und Sie wollen gute Preise erzielen. Dann nehmen Sie diesen Rat an und lassen Sie professionelle Fotos erstellen. Und zwar von jeder Jahreszeit, von der Unterkunft und von der Region. Sie verkaufen Emotionen und kein „Fremdenzimmer“, wie man früher gern sagte. Nur gut gemachte Bilder eines Profis schaffen (in der Regel), diesen Effekt.

Doch nun zurück zur Überschrift. Ihre Bilder sollten abbilden, was wirklich da ist. Die Erwartungshaltung des Gastes getroffen oder besser übertroffen werden, sonst wird der Gast unzufrieden sein. Wenn Sie ein blaues Sofa im Wohnzimmer haben, aber ein rotes auf den Bildern zu sehen ist, mag das eine Kleinigkeit sein. Wenn sich dies aber in mehreren Dingen wiederholt, verändert das Vieles.

Ferner können Sie den Umstand, z.B. neuer Möbel, nicht nur optisch zeigen, sondern im Text auch nochmals besonders hervorheben. Schreiben Sie vom neuen blauen Sofa, der Technik die drin steckt und warum man darauf fast besser schlafen kann, als auf so manchem Boxspringbett.

Oben haben wir geschrieben, das Sie Fotos jeder Jahreszeit haben sollten. Auch hier können Sie, bei regelmäßiger Pflege der Portalseiten, das jeweils passende Saisonfoto weiter nach vorn oder sogar als Titelbild einstellen. Es sieht aber eben nicht so tolle aus, wenn Sie einen Schneemann noch immer im August als Titelbild präsentieren.

Details falsch oder zu wenig hinterlegt

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass viele Infos besser sind als wenige. Aber viele falsche Infos sind natürlich tödlich. Wenn Sie sich textlich über die Region auslassen und einen halben Roman schreiben, müssen Sie diese Infos von Zeit zu Zeit überprüfen. Sie loben ein spezielles Café in der Nähe? Dann googeln Sie doch mal, ob es das überhaupt noch gibt. Laut einer Studie eines Telefonverlages verändern sich 30% aller gewerblichen Einträge alle drei Jahre. Ganz schön viel los bei den Unternehmern, oder auch nicht.

Wenn Sie sich die Zeit nehmen und einen Eintrag für ein Portal verfassen, so orientieren Sie sich an die gängige Methode von Presseerklärungen. Die wichtigsten Fakten kommen nach oben. In den ersten beiden Absätzen sollten alle wichtigen Infos zu dem „Warum“ geklärt sein. Warum sollte ein Gast seinen Urlaub bei Ihnen verbringen?

In Absatz 3 sollten Sie eine Art Auflistung anbieten, die Sie weiter unten im Detail erläutern. Viele Portale haben fest vorgeschriebene Felder die es auszufüllen gibt. Nicht selten passt es nicht immer zu 100%. Genau jetzt ist die Zeit, diese Details im Text zu umschreiben und ggf. zu korrigieren. Die Auflistung nach dem Eingangstext bietet dem schnellen Leser zudem die Chance, zu erkennen was für ihn wichtig ist. So ist die Absprungsrate zum nächsten Inserat deutlich gemindert.

Inserate sind niemals eine Einmalaktion

Wenn Sie für sich diese drei Fehlerquellen erkennen und mögliche Fehler beheben, werden Sie erkennen, dass Inserate wie ein lebender Organismus einer ständiger Pflege bedürfen. Sie werden feststellen, wie sehr sich diese Investition auszahlt und schon früh Früchte trägt.

Urlauber wollen sich schnell, richtig und einfach informieren. Ist dies nicht gegeben, sind sie schneller weg als man denken kann. Umgekehrt führt eine aktuelle, detailreiche und mit guten Bildern versehene emotional angereicherte Anzeige schneller zu Buchungen. Sobald Sie erkannt haben, dies für sich zu nutzen, werden Sie die Mühen gern auf sich nehmen.

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