Best Fewo – die Nr. 1 in Sachen Masse

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Ferienhaus bestfewo Ferienhausvermarktung
Ferienhaus bestfewo Ferienhausvermarktung

Auf der Startseite des Portals ist es nicht zu übersehen. 90.000 Ferienunterkünfte werden allein in Deutschland angeboten. Eine beträchtliche Zahl. Zu groß für guten Kundenservice? Das Magazin Frontal21 des ZDF hatte einen negativen Bericht verfasst. Ob es es Einzelfall war, kann man nicht sagen. Geben wir dem Anbieter Vorschusslorbeeren und sagen ja.

Eines dürfte aber klar sein, bei so vielen Unterkünften gibt es viel Konkurrenz. Und das belebt bekanntlich das Geschäft. Wo viel ist wird viel gesucht. Der große Bestand an Ferienobjekten kommt durch die Zusammenarbeit mit örtlichen und regionalen Tourismusverbänden zustande. Wer demnach bei seiner Kurverwaltung online buchbar ist, kann mit großer Wahrscheinlichkeit sein Objekt auf bestfewo.de finden.

Preismodell

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Zu Beginn war es nicht möglich, sich bei bestfewo.de direkt anzumelden. Das war wegen des Modells der Zusammenarbeit mit den Tourismusanbietern nicht angedacht. Nachdem dies nun möglich ist, bröckelt es ein wenig. Es gibt Partner, die sich eher an Partner wie HRS Holidays wenden und bestfewo verlassen. Das macht aber weder was für den Urlaubsgast noch scheint es bestfewo irgendwie weh zu tun.

Wer online buchbar sein möchte, muss mit 14% Provision rechnen. Für 150,00 Euro gibt es lediglich ein Anfrageformular. Hat man ein zweites Objekt, bekommt man 30,- Euro Rabatt auf das zweite Inserat.

Der große Vorteil beim Provisionsmodell liegt auf der Hand. Man bekommt sofort kostenfreie Werbung, da es nur im Erfolgsfalle Geld kostet. Beim Festpreis zahlt man vorab und hofft auf gute Geschäfte. Um die 150,00 Euro wieder einzufahren braucht es schließlich fast 1.100 Euro an Umsatz. Bei vielen dürfte dies eine Buchung für zwei Wochen ausmachen.

Weiterhin kann man für das Provisionsmodell anführen, das zwar ein Belegungskalender ganz nett ist, aber irgendwie auch von vorgestern. Die Urlaubsgäste wollen nicht nur sehen, sondern auch gleich buchen können. Anders wäre es, wenn man per Link direkt auf die Homepage (idealerweise auf das Buchungsmodul) des Gastgeber landen würde. Aber das möchte bestfewo natürlich vermeiden. Welches Portal sorgt aufwendig für Besucher auf der eigenen Seite und schickt sie dann einfach weiter. Kleine Nieschenportale wie Nordseefinder.de bieten das an, aber die großen versuchen die Seitenbesucher zu halten – um jeden Preis.

1,5 Mio übernachtungen

Neben der bloßen Größe durch die 90.000 Ferienobjekte sind die 1,5 Millionen Übernachtungen ein anderes Element zur Kaufentscheidung (Stand 2017). Soviele vermittelte Buchungen, keine Anfragen, sind schon ordentlich. Wenn man das durch 90.000 dividiert, sind das im Schnitt 16 Übernachtungen pro Objekt. Real werden es mehr sein, da nicht jeder online buchbar ist. Selbst wenn man gut nachgefragte und weniger gut nachgefragte Regionen mal unterscheidet und besser ausgestattete und weniger gut ausgestattete Objekte aus der Kalkulation nimmt, sind 16 Übernachtungen immer noch eine solide Zahl.

Fällt Ihnen was auf? 14% und 150,00 Euro? Die 16 Übernachtungen dürften genau die Zahl sein, die man (je nach Preis pro Nacht) braucht, um den Festpreis wieder raus zu haben. Clever gemacht. Somit lohnt sich das Provisionsmodell vor allen Dingen für B-Lagen und Objekte mit nicht ganz so guter Performance. Man bekommt die gratis Werbung wenn nichts kommt, wenn doch ist die Provision geringer und sollte es doch mehr werden: Bonus. Hätten Sie wohl selber nicht gehabt.

Fazit:

Für 150,00 Euro oder 14% Provision ist fast egal. Gute Lagen mit guter Ausstattung müssen zweimal rechnen. Wobei 14% nun auch kein Räuberpreis darstellt. Objekte mit weniger Nachfrage profitieren hier gleich doppelt. Mitmachen lohnt sich für beide. Und bei Jahresverträgen, die mit einer Frist von einem Monat beendet werden können, kann man selbst trotz doofen ZDF Beitrag das Risiko eingehen.

 

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